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Protokoll Traditionell

ANAMNESE UND ZAHNÄRZTLICHE UNTERSUCHUNG

Die Anamnese dient dazu, alle Daten des Patienten zu sammeln, um eine korrekte Diagnose zu ermöglichen.

Die Zahnarztbesuch dient dem Zweck, den allgemeinen Gesundheitszustand des Mundes und die entsprechenden Vorsorgemaßnahmen zu bewerten wie auch die Beurteilung der Bereiche, wo ein operativer Einsatz erforderlich ist, da eine eingeschränkte orale Öffnung die korrekte technische Ausführung behindern kann.

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ABDRUCK UND GIPSMODELLE

Die Abdrücke können in der Zahnarztpraxis sowohl mit den StandardFormen als auch mit den speziell bei Zahnlosigkeit zu verwendenden vorgenommen werden. Auf der Basis des Präzisionsabdrucks realisiert das zugelassene Labor dann das MasterGipsmodell unter Beseitigung der meisten Hinterschneidungen bis zu den Bögen. Dieses Modell muss dupliziert werden, um somit ein weiteres frei von jeglichen Hinterschneidungen zu erhalten.

Bei den postextraktiven Zonen sind die Bereiche der Hinterschneidungen zu beachten, da berücksichtigt werden muss, dass die chirurgische Führungsschiene auf der Schleimhaut abgestützt wird.

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REALISATION EINER RADIOLOGISCHEN SCHABLONE

Die radiologische Schablone muss unbedingt den Konstruktionsvorschriften entsprechen, welche von den Technikern während des Zulassungskurses angeeignet wurden, so wie auch den Spezifikationen der RealisierungsCheckliste.

Sofern diese dem Protokoll ModelGuide Easy unterliegen, so ist eine Realisierung der radiologischen Schablone nicht erforderlich.

Überprüfung des korrekten Sitzes der radiologischen Schablone.
Diese muss sowohl auf der dentalen Unterstützung (unter Zuhilfenahme der entsprechenden Kontrollfenster) als auch bei direkter Auflage auf der Schleimhaut ein größtmögliches Ausmaß haben.

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MONTAGE UNIVERSAL STENT UND RADIOLOGISCHE SCHABLONE

Die Technik der Montage der Schablone besteht darin, die radiologische Schablone und den Universal Stent mit Registriermaterial, welches strahlendurchlässig sein muss (z. B. Polyether), zu solidarisieren.

In dem Fall, wo eine Aufnahme beider Kieferbögen erforderlich ist, werden zwei verschiedene radiologische Schablonen eingesetzt, welche gleichzeitig am Universal Stent* befestigt werden.

Es ist auch möglich, den Mundteil zu entfernen und den Bogen mit den Markern der radiologischen Schablone zu befestigen.

Für all die Fälle, welche dem Protokoll ModelGuide Easy unterliegen, wird der Universal Stent mit dem Registriermaterial direkt auf den zu berücksichtigen Bogen positioniert.

*Bei dem Universal Stent handelt es sich um ein EinwegModell

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CT-AUFNAHME

Hierzu wird der Patient angewiesen, zum RadiologieZentrum zu gehen, und zwar bereits ausgerüstet mit dem mit Registriermaterial versehenen Universal Stent, und das Ganze begleitet von einer angemessenen Verschreibung, welche die Anweisungen für den Radiologen beinhaltet.

Es kann sowohl eine TC als auch eine Cone Beam- (Kegelstrahl-)Untersuchung am Kieferbogen/an den Kieferbögen angeordnet werden, vorausgesetzt, dass auch die auf dem Universal Stent befindlichen strahlenundurchlässigen Mar- ker aufgenommen werden.

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SOFTWARE-ENTWICKLUNG

Die CT-Untersuchung muss über die Projektgestal-tungs-Software (3D Implant und Derivate) erfolgen, um den jeweiligen Fall darzustellen.

Nach abgeschlossener virtueller Projektgestaltung ist das chirurgische Projekt auf CD ROM zu exportieren.

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OPTISCHE SCANS

Sollte die Zahnarztpraxis mit einem optischen Scanner ausgestattet sein, ist eine Übersendung des Materials nicht erforderlich, sondern es genügt die Übersendung der STL-Dateien des Scans bezogen auf das Gipsmodell zusammen mit dem Implantat-Projekt.

Die folgenden Scans sind durchzuführen und zu übersenden:

• Gipsmodell mit positionierter radiologischer Schablone und Universal Stent

• Gipsmodell mit positionierter radiologischer Schablone

• Gipsmodell

Für all die Fälle, welche dem Protokoll ModelGuide Easy unterliegen, ist der Scan des Gips- modells mit dem Universal Stent sowie der allei- nige Scan des Gipsmodells ausreichend.

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BioOrd

Die Bestellung der chirurgischen Führungsschiene muss online über das BioOrd Portal (clienti. bio-nova.eu) erfolgen.

Falls die Praxis mit einem optischen Scanner ausgestattet ist, erfolgt die Bestellung komplett telematisch.

Sollte die Zahnarztpraxis dagegen nicht über einen Scanner verfügen, so ist ein Versandpaket vorzubereiten, welches die radiologische Schablone mit dem montierten Universal Stent beinhaltet sowie die Projektdatei auf CD-ROM, das Master-Modell, das Duplikat des Modells, das Bestellformular und die Checkliste, versehen mit Stempel und Unterschrift.

Nach Aufgabe der Bestellung ist die Ankunft des Express-Kuriers abzuwarten, welcher das Material zur Realisierung der chirurgischen Führungsschiene abholen wird.

Jede Verpackung bleibt einem einzelnen Fall / Patienten vorbehalten.

edes Einzelteil innerhalb des Versandpakets muss einzeln geschützt verpackt sein.

Es besteht die Möglichkeit, die STL-Datei der chirurgischen Führungsschiene zu erhalten für den Druck in-house oder direkt die fertiggestellte chirurgische Führungsschiene, welche von Bionova mittels 3D-Drucker mit sehr hoher Auflösung rea- lisiert wird.

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IMPLANTAT-VORNAHME

ANAESTHESIE

• Wichtig ist hierbei die Vermeidung eines an- ästhetischen Bolus’, welcher den korrekten Sitz der Führungsschiene verhindern kann.

MUKOTOMIE

• Diese wird durchgeführt mittels eines gesteuer- ten Mukotoms (Rundskalpell für Weichgewebe) nach dem Aufsetzen der Führungsschiene.

DIE SCHAFFUNG DES OPERCULUM

• Die Bohrschablone sollte die Entfernung des Deckels der Schleimhaut zu erleichtern entfernt werden.

KRESTALER VORBEREITER

• Dieser erstellt die krestale Platte für den Sitz des Implantatkopfes, indem er alle Interferenzen entfernt im Zusammenhang mit der Entwicklung des Alveolarkamms.

EINSATZ FRÄSEN

• Beginnend mit der ersten Fräse mit einer Länge von 8 mm arbeiten die anschließend eingesetzten längeren Fräsen, indem sie sowohl durch die Buchsen der chirurgischen Führungsschiene als auch von den 8 mm der Pilotfräse geführt werden.

Aus der Sicht der Sequenz der Fräsen muss berücksichtigt werden, dass diese innerhalb der verschiedenen Implantatarten sowie in Bezug auf die Knochenqualität variieren können.

APPLIKATION DES IMPLANTATS

• Es werden entsprechende Fittings eingesetzt, die in das Implantat eingeschraubt werden, um es in der Höhe auszurichten unter Aufrechterhaltung der Einschubachse getreu dem Software-Projekt.

Über diese Fittings lässt sich auch die Position des Verbindungssystems nachverfolgen.

ENTFERNEN DER FITTINGS UND DER BEFESTIGUNGSSYSTEME

PROTHETISCHE PHASE

• Diese tritt ein, wenn entweder Schrauben zur Abheilung vorgesehen sind oder Schrauben der ersten chirurgischen Phase.

SOFORTIGE BELASTUNG

• Die Entscheidung einer sofort durchzuführenden Belastung liegt im Ermessen des Verantwortlichen, welcher den Eingriff durchführt.

Sicherlich kann die Technik des ModelGuide-dank der Möglichkeit der Realisierung einer vorgefertigten provisorischen Prothesediese therapeutische Wahl erleichtern, wenn die klinischen Konditionen und die ersichtlichen Daten dies rentabel machen.

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